- Zu langes Kneten – Wird der Teig zu lange geknetet, schmilzt die Butter und das Gluten im Mehl entwickelt sich. Dadurch wird der Teig nach dem Backen zäh und gummiartig.
- Zu warme Zutaten – wie Butter und sogar Eigelb – sollten gut gekühlt sein. Bei Verwendung eines Mixers empfiehlt es sich, die Rührschüssel vorher zu kühlen.
- Nach dem Kneten nicht kühlen – der Teig muss im Kühlschrank ruhen. Mindestens 30 Minuten, besser jedoch 2–3 Stunden, werden empfohlen. Dadurch lässt er sich leichter ausrollen und backen, ohne sich zu verziehen.
- Zu viel Backpulver – manche Rezepte empfehlen sogar einen Esslöffel, aber in der Praxis reichen 1–2 gestrichene Teelöffel aus, damit der Kuchen nicht zu locker und trotzdem krümelig wird.
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Wofür eignet sich Mürbeteig mit Kartoffelmehl am besten?
So zubereiteter Mürbeteig ist außerordentlich vielseitig, aber es gibt bestimmte Backwaren, bei denen er seine Stärken besonders ausspielt. Hier sind einige Beispiele:
- Apfelkuchen – sowohl mit rohen als auch mit gedünsteten Äpfeln. Der Teig behält seine Form gut, wird nicht matschig und ist trotzdem locker.
- Käsekuchen mit Mürbeteigboden – dank der Leichtigkeit des Teigs wirkt das Ganze nicht schwer, selbst bei einem dick gebackenen Käsekuchen.
- Obsttörtchen – besonders im Sommer, wenn sie mit saftigen Früchten belegt sind. Dieser Mürbeteig mit Kartoffelmehl bleibt auch nach mehreren Stunden knusprig und wird nicht matschig.
- Butterkekse – durch die Zugabe von Kartoffelmehl werden sie besonders zart und bleiben länger frisch.
Gut zu wissen ist auch, dass sich dieser Kuchen hervorragend einfrieren lässt. Sie können also ganz einfach eine größere Menge zubereiten und bis zu drei Monate im Gefrierschrank aufbewahren. So haben Sie immer eine leckere Basis für ein schnelles Dessert für unerwartete Gäste parat.