Sieben Gesundheitsrisiken für Senioren über 70 auf Reisen, über die jeder Senior vor seiner nächsten Reise Bescheid wissen sollte.

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3. Der Wandel von „Orte sammeln“ zu „Wurzeln vertiefen“: Das achte Lebensjahrzehnt bringt oft einen psychologischen Wandel mit sich. Der Wunsch, „alles zu sehen“, weicht häufig dem Wunsch nach bedeutungsvollen Beziehungen. Gemeinschaft und Familie: Zeit wird zum kostbarsten Gut. Drei Wochen auf einem Kreuzfahrtschiff mit Fremden zu verbringen, mag weniger erfüllend erscheinen, als dieselben drei Wochen bei den Theaterproben des Enkelkindes zu verbringen oder alte Freunde zum Sonntagsessen einzuladen. Tradition statt Luxus: Viele Menschen über 70 legen ihren Fokus auf ihr kulturelles Erbe. Sie investieren ihre Energie lieber in ehrenamtliche Tätigkeiten vor Ort, das Schreiben von Memoiren oder die Förderung jüngerer Generationen, anstatt sich durch die Warteschlangen im Louvre zu quälen.

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4. Finanzielle Klugheit und Risiko. Reisen ist teuer, und Reisen nach dem 70. Lebensjahr oft noch mehr. Um sicher und komfortabel zu reisen, müssen Senioren häufig Premium Economy oder Business Class buchen, um einer tiefen Venenthrombose (TVT) vorzubeugen, in zentral gelegenen Hotels mit Aufzug übernachten und eine umfassende (und teure) Reiseversicherung abschließen. Aus finanzieller Sicht sind die aktiven Jahre des Ruhestands (60er und 70er) eine Zeit hoher Ausgaben. Die ruhigeren Jahre (70er und 80er) eignen sich oft besser, um Kapital für eine mögliche Pflege im Alter oder die Weitergabe einer Erbschaft anzusparen. Zehntausende von Euro für eine einzige Reise auszugeben, mag eine flüchtige Erinnerung sein, aber für manche ist die Sicherheit eines soliden Sparkontos „luxuriöser“ als ein Fünf-Sterne-Hotel. Eine neue Sichtweise auf die Welt. Nach dem 70. Lebensjahr nicht mehr zu reisen bedeutet nicht, zum Einsiedler zu werden; es bedeutet, bewusst zu reisen.

Das „Warum“ wird wichtiger als das „Wo“. Traditionelles Reisen (vermeiden) Altersgerechte Erkundung (akzeptieren) Blitzreisen durch mehrere Städte „Entschleunigtes Reisen“ (einen Monat in einer Stadt verbringen) Trekkingtouren in großer Höhe oder extremen Klimazonen Inlandsreisen zu bekannten, gut erreichbaren Zielen Billigfluggesellschaften und Hostels Regionale Roadtrips mit häufigen Zwischenstopps Stressige Alleinreisen Familienreisen mit mehreren Generationen, wohin andere führen Fazit Das Bild eines 70-jährigen Backpackers, der das Leben in vollen Zügen genießt, ist inspirierend, aber nicht der einzige Weg. Die Grenzen des Alters zu erkennen, ist kein Scheitern, sondern eine Weiterentwicklung. Indem sie dem anstrengenden Tempo des internationalen Tourismus entfliehen, können Senioren ihre Energie auf die wirklich wichtigen Dinge konzentrieren: Gesundheit, Zuhause und tiefe, lokale Verbindungen, die man mit einem Reisepass nicht kaufen kann. Manchmal ist die größte Reise nach dem 70. Lebensjahr keine Ozeanüberquerung, sondern eine Reise in das Leben, das sich über sieben Jahrzehnte aufgebaut hat. Soll ich eine Checkliste mit Tipps für „entschleunigtes Reisen“ speziell für Senioren erstellen oder nach Reisezielen mit geringen Umweltauswirkungen suchen?

 

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