Damals schien es selbstverständlich. Schnell automatisch. Eine fehlende Geldsumme, zerstörtes Selbstvertrauen, eine unüberlegte Entscheidung. Ich dachte, ich gehe entschlossen vor … ohne zu ahnen, dass ich diese Wahl jahrelang verfolgen würde.
Eine zu schnell getroffene Entscheidung an einem ganz normalen Morgen

An diesem Morgen war ich in Eile, angespannt und ohnehin schon spät dran. Ich zählte die Rechnungen durch. Sie stimmt nicht. Und ohne eine einzige Frage zu stellen, beschuldigte ich sie. Sophie erstarrte. Nicht vor Schuldgefühlen, sondern vor Angst. Ich deutete ihr Schweigen als Bestätigung an.
Ich wollte nichts hören. Ich hatte zu laut gesprochen. Zu hart. Ich hatte die Tür zu fünfzehn Jahren mit Vertrauen geschlagen, überzeugt, das Richtige getan zu haben.