Das sorgt für einen riesigen Aufschrei in ganz Deutschland.

Ein heikler Vorstoß mit großer Sprengkraft

IMAGO / Bernd Elementhaler

Beim Spitzentreffen von CDU, CSU und SPD am Wochenende in Berlin-Tegel soll die Union vorgeschlagen haben, den gesetzlichen Feiertag am 1. Mai zu streichen. Schon dieser Gedanke reichte offenbar aus, um die Atmosphäre in den Gesprächen massiv zu belasten. Hinter den Kulissen wuchs die Anspannung schnell, weil die Frage nicht nur arbeitsmarktpolitisch, sondern auch gesellschaftlich hoch aufgeladen ist.

Für die SPD wirkte das Ansinnen nach Darstellung des Berichts wie ein direkter Angriff auf Arbeitnehmer und Gewerkschaften. Gerade weil der 1. Mai traditionell mit den Interessen von Beschäftigten verbunden ist, bekam der Vorstoß sofort eine symbolische Wucht, die weit über eine nüchterne Reformidee hinausging.

Doch der Streit drehte sich nicht nur um einen Feiertag – und genau das machte die Lage noch explosiver. Schauen wir auf die Themen, die die Gespräche zusätzlich an den Rand des Scheiterns brachten.

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